azure-resource-lookup
von microsoftazure-resource-lookup ermöglicht es dir, Azure-Ressourcen abonnements- und ressourcengruppenübergreifend mit Azure Resource Graph aufzulisten, zu finden und zu inspizieren. Ideal für Inventarisierung, Tag-Analysen, das Aufspüren verwaister Ressourcen und Cross-Subscription-Abfragen. Nicht gedacht für Änderungen an Deployments, Kostenoptimierung oder Nicht-Azure-Clouds.
Überblick
Was ist azure-resource-lookup?
azure-resource-lookup ist ein Azure-Reporting- und Discovery-Skill, mit dem du Azure-Ressourcen fast jeden Typs abonnements- und ressourcengruppenübergreifend auflisten, finden und inspizieren kannst.
Dazu nutzt der Skill Azure Resource Graph (ARG) für schnelle Cross-Subscription-Abfragen auf den Metadaten deines Azure Resource Manager (ARM). Damit eignet er sich besonders für Inventur- und Bestandsfragen wie:
- "list websites"
- "list virtual machines"
- "list my VMs in subscription X"
- "show storage accounts in this resource group"
- "find container apps in region Y"
- "what resources do I have?"
Im Hintergrund übersetzt azure-resource-lookup diese Intentionen in ARG-Abfragen. So erhältst du strukturierte, nahezu in Echtzeit aktualisierte Sichten auf deine Umgebung, ohne für jede Anfrage manuell KQL schreiben zu müssen.
Für wen ist dieser Skill gedacht?
azure-resource-lookup richtet sich an:
- Cloud- und Plattform-Engineers, die schnell Transparenz über Azure-Ressourcen in vielen Subscriptions brauchen.
- DevOps- und SRE-Teams, die im Rahmen von Betriebsabläufen gezielt nach bestimmten Ressourcentypen, Zuständen oder Tags suchen möchten.
- Security- und Compliance-Teams, die prüfen müssen, ob erforderliche Tags oder Konfigurationen vorhanden sind.
- Entwickler, die einfach beantworten wollen: "Wo läuft diese App/dieser Bestandteil?" oder "Welche Ressourcen hat dieses Deployment angelegt?", ohne sich manuell durch das Azure-Portal zu klicken.
Wenn dein Hauptbedarf Reporting, Inventarisierung und Resource Discovery in Azure ist, passt dieser Skill sehr gut.
Welche Probleme löst azure-resource-lookup?
Setze azure-resource-lookup ein, wenn du Folgendes brauchst:
- Ressourcen gängiger Typen auflisten
- Virtual Machines, Web Apps, Storage Accounts, Container Apps, Datenbanken und mehr.
- Ressourcen nach Scope anzeigen
- Ergebnisse auf eine bestimmte Subscription, eine Menge von Subscriptions oder eine bestimmte Resource Group einschränken.
- Cross-Subscription-Suchen ausführen
- Fragen wie "show all storage accounts in all production subscriptions" beantworten, ohne den Kontext wechseln zu müssen.
- Verwaiste oder ungenutzte Ressourcen finden
- Nicht angehängte Disks, ungenutzte NICs, ungenutzte IPs und andere offensichtliche Aufräumkandidaten entdecken.
- Tag-Abdeckung und -Konventionen prüfen
- Ressourcen ohne Pflicht-Tags finden oder Ressourcen nach Tag-Werten gruppieren (z. B.
env,owner,costCenter).
- Ressourcen ohne Pflicht-Tags finden oder Ressourcen nach Tag-Werten gruppieren (z. B.
- Eine Ressourceninventur aufbauen
- Ressourcen nach Typ, Region oder Subscription für Dokumentation oder Audits zählen.
- Nach Ressourcenstatus filtern
- Ressourcen finden, die gestoppt, fehlerhaft oder mit fehlgeschlagener Provisionierung im Resource Graph erfasst sind.
Das unterstützt Reporting- und Visibility-Szenarien, in denen du klare, abfragbare Übersichten deiner bestehenden Azure-Infrastruktur benötigst.
Wann ist dieser Skill keine gute Wahl?
azure-resource-lookup ist nicht dafür ausgelegt:
- Ressourcen zu deployen oder zu ändern
- Der Skill erstellt, aktualisiert oder löscht keine Azure-Ressourcen.
- Kosten- und Optimierungsanalysen
- Er berechnet keine Ausgaben, Rightsizing-Empfehlungen oder detaillierte Kostenaufstellungen.
- Nicht-Azure-Clouds oder On-Premises-Ressourcen
- Er ist auf Azure Resource Manager-Ressourcen beschränkt, wie sie über Azure Resource Graph zugänglich sind.
- Tiefgehende, ressourcenspezifische Tools
- Für sehr spezialisierte Operationen (z. B. Datenbankschemata, Kubernetes-Objektverwaltung oder detaillierte VM-Konfigurationsänderungen) solltest du dedizierte Tools oder andere Skills verwenden.
Wenn du betriebliche Transparenz und Inventarisierung in Azure benötigst, ist azure-resource-lookup sehr gut geeignet. Wenn du Änderungen, Automatisierung oder Kostenanalysen brauchst, kombiniere ihn mit anderen Tools.
Verwendung
Voraussetzungen
Bevor du azure-resource-lookup installierst und verwendest, stelle sicher, dass:
- Du ein Azure-Konto mit geeigneten Berechtigungen zum Lesen von Ressourcen in den Ziel-Subscriptions hast.
- Azure Resource Graph in deinem Tenant verfügbar ist (in den meisten Szenarien standardmäßig aktiviert).
- Deine Agent- oder Automatisierungsumgebung sich bei Azure authentifizieren kann (über
az login, Managed Identity oder Service Principal – je nach Setup).
Der Skill liegt im GitHub-Repository microsoft/azure-skills unter skills/azure-resource-lookup und ist dafür gedacht, in kompatible Agent-Runtimes integriert zu werden, die Skills aus diesem Repo unterstützen.
Installationsschritte
1. azure-skills-Repository und diesen Skill hinzufügen
Wenn deine Agent-Runtime npx skills unterstützt (z. B. die Microsoft Skills-Tooling), kannst du azure-resource-lookup direkt von GitHub hinzufügen:
npx skills add https://github.com/microsoft/azure-skills --skill azure-resource-lookup
Dieser Befehl:
- Registriert das Repository
microsoft/azure-skillsals Skill-Quelle. - Installiert die
azure-resource-lookupSkill-Definition und zugehöriges Referenzmaterial in deiner Agent-Umgebung.
Falls deine Plattform einen anderen Mechanismus nutzt, verweise sie auf:
- Repository:
https://github.com/microsoft/azure-skills - Skill path:
skills/azure-resource-lookup
und folge den dort dokumentierten Schritten zum Hinzufügen eines Skills.
2. Skill-Definition prüfen
Öffne nach der Installation die Datei SKILL.md im Verzeichnis azure-resource-lookup. Diese Datei enthält:
- Die offizielle Beschreibung und die wichtigsten Use Cases.
- Hinweise dazu, wann du diesen Skill im Vergleich zu anderen im selben Repo einsetzen solltest.
Nutze dies, um zu bestätigen, dass der Skill zu deinem Szenario passt (Resource Inventory und Lookups in Azure).
3. Azure-Zugriff für deinen Agent konfigurieren
Konfiguriere die Umgebung, in der dein Agent läuft, so dass sie Azure Resource Graph abfragen kann. Übliche Muster sind:
- Interaktiver Login mit der Azure CLI für lokale Tests:
az login - Service Principal für nicht-interaktive Automatisierung:
az login --service-principal -u <APP_ID> -p <PASSWORD_OR_CERT> --tenant <TENANT_ID> - Managed Identity, wenn du in Azure-gehosteten Diensten arbeitest, die dies unterstützen.
Der Skill selbst greift auf Ressourcendaten zu und benötigt daher üblicherweise Reader- oder vergleichbare Lese-Berechtigungen für die abgefragten Subscriptions.
4. Skill mit deinem Agent verbinden
Die meisten Agent-Plattformen, die dieses Repo unterstützen, stellen den Skill nach der Installation automatisch bereit. Stelle in Konfigurations-UIs oder JSON-Manifests sicher, dass:
azure-resource-lookupunter den aktivierten Skills aufgeführt ist.- Der Skill Zugriff auf dieselben Azure-Anmeldeinformationen hat, die du im vorherigen Schritt konfiguriert hast.
Sieh in der Dokumentation deines Agent-Frameworks nach, wie Skills und Tools final miteinander verdrahtet werden.
Azure-Ressourcen mit dem Skill abfragen
Häufige Natural-Language-Prompts
Sobald alles verbunden ist, kannst du mit azure-resource-lookup über natürliche Sprache interagieren. Beispiele, die der Intention aus SKILL.md entsprechen:
-
Ressourcenlisten
- "List virtual machines in my production subscription."
- "Show storage accounts in resource group
rg-app-prod." - "List container apps in region
westeurope."
-
Tag-basierte Suchen
- "Find resources tagged
env=prodin all subscriptions." - "Which resources are missing the
ownertag in subscription X?"
- "Find resources tagged
-
Verwaiste Ressourcen
- "List unattached managed disks in all subscriptions."
- "Show idle IP addresses that are not associated with any resource."
-
Inventar und Zählungen
- "Count all resources by type across all subscriptions."
- "How many storage accounts are in each region?"
-
Statusbasierte Abfragen
- "Show virtual machines that are stopped."
- "List resources in a failed provisioning state."
Der Skill übersetzt diese Anfragen in Azure Resource Graph-Abfragen und liefert strukturierte Ergebnisse, die sich gut für Reporting oder weitergehende Auswertungen eignen.
Azure Resource Graph Query-Patterns nutzen
Für fortgeschrittenere Szenarien sieh dir die Referenzdatei references/azure-resource-graph.md im Repository an. Dort findest du:
- Das Standardformat des Befehls
az graph query:az graph query -q "<KQL>" --query "data[].{col1:field1, col2:field2}" -o table - Wichtige Tabellen wie
Resources,ResourceContainers,HealthResourcesund weitere. - KQL-Grundlagen für Resource Graph, z. B.
=~(Case-insensitive Comparison),mv-expand,isempty()undtostring(). - Praktische Inventur-Patterns wie:
- Ressourcen nach Typ zählen.
- Ressourcen nach Standort gruppieren.
Auch wenn du az graph query nicht selbst ausführst, helfen dir diese Patterns zu verstehen, was der Skill intern macht und wie du seine Ausgaben interpretieren kannst.
Integration in Workflows und Reporting
Da azure-resource-lookup sich auf read-only Inventarisierung und Discovery konzentriert, fügt er sich gut ein in:
- Operative Dashboards – speise die Ergebnisse in Reporting-Tools ein, um tägliche Übersichten zu Ressourcenzahlen und Abdeckung zu erhalten.
- Governance- und Compliance-Checks – scanne regelmäßig nach fehlenden Tags oder unerwünschten Konfigurationen.
- Aufräumkampagnen – identifiziere verwaiste Disks, ungenutzte NICs oder ungenutzte IPs, bevor du Lösch-Workflows mit anderen Tools anstößt.
- Release- und Umgebungs-Reviews – prüfe nach Deployments, welche Ressourcen in welcher Umgebung vorhanden sind.
Nutze diesen Skill als Informationsschicht in größeren Workflows: Er sagt dir, was existiert und in welchem Zustand, während andere Tools bei Bedarf Änderungen durchführen.
FAQ
Worauf basiert azure-resource-lookup technisch im Hintergrund?
azure-resource-lookup ist darauf ausgelegt, mit Azure Resource Graph zu arbeiten – dem indexierten Metadatenservice von Azure für ARM-Ressourcen. Der Skill führt ARG-ähnliche Abfragen aus, um Ressourcen schnell abonnements- und ressourcengruppenübergreifend zu suchen und zu filtern und liefert diese Ergebnisse dann an deinen Agent.
Kann ich mit azure-resource-lookup Azure-Ressourcen erstellen oder löschen?
Nein. azure-resource-lookup ist ein read-only Discovery- und Reporting-Skill. Er ist ausdrücklich nicht dafür gedacht, Azure-Ressourcen zu deployen, zu ändern oder zu löschen. Für diese Aufgaben solltest du ihn mit Deployment-Tools wie ARM/Bicep Templates, Terraform oder anderen Automatisierungs-Skills kombinieren.
Unterstützt dieser Skill Nicht-Azure-Clouds?
Nein. azure-resource-lookup ist auf Azure Resource Manager-Ressourcen beschränkt, die über Azure Resource Graph verfügbar sind. Er fragt weder AWS noch GCP oder On-Premises-Umgebungen ab.
Eignet sich azure-resource-lookup für Kostenanalysen oder Optimierung?
Nicht direkt. Du kannst ihn zwar nutzen, um Ressourcen zu inventarisieren (was häufig eine Grundlage für Kostenarbeit ist), aber der Skill ist nicht für Kostenoptimierung ausgelegt. Er liefert keine Kostenschätzungen, Preisberechnungen oder Rightsizing-Empfehlungen.
Welche Berechtigungen brauche ich für diesen Skill?
Du benötigst mindestens Lesezugriff (z. B. die Rolle Reader) auf die Subscriptions und Resource Groups, die du abfragen möchtest. Da azure-resource-lookup read-only arbeitet und Resource Graph nutzt, sind in der Regel keine höheren Berechtigungen als Lesen erforderlich.
Wie unterscheidet sich azure-resource-lookup von der Ressourcensuche im Azure-Portal?
Das Azure-Portal bietet eine interaktive Suche mit Filtern. azure-resource-lookup bietet dagegen:
- Scriptbare, wiederholbare Abfragen über viele Subscriptions hinweg.
- Strukturierte Ausgaben, die Agents und Workflows automatisch weiterverarbeiten können.
- Natural Language-Einstiegspunkte, sodass du nicht für jede Frage manuell KQL schreiben musst.
Der Skill ist besonders wertvoll, wenn du konsistente, automatisierte Inventarisierung und Discovery brauchst statt gelegentlicher manueller Suchen.
Wo finde ich weitere Query-Beispiele?
Im Verzeichnis azure-resource-lookup des Repositories microsoft/azure-skills findest du:
SKILL.mdfür das generelle Verhalten und Nutzungshinweise.references/azure-resource-graph.mdfür konkrete Azure Resource Graph Query-Patterns und KQL-Tipps.
Nutze diese Beispiele als Referenz, um die Art der Fragen zu verstehen und zu erweitern, die du über den Skill stellst.
Wann sollte ich stattdessen einen anderen Skill einsetzen?
Ziehe einen anderen oder zusätzlichen Skill in Betracht, wenn du:
- Infrastruktur ändern möchtest (Ressourcen erstellen, aktualisieren, löschen, skalieren).
- Workloads innerhalb von Ressourcen verwalten willst (z. B. Applikationsdeployments, Datenbankschemata oder Kubernetes-Objekte).
- Detaillierte Kosten-, Performance- oder Sicherheitsanalysen brauchst, die über Metadaten-Reporting hinausgehen.
In diesen Fällen nutze azure-resource-lookup für Discovery und Inventarisierung und übergib die nächsten Schritte an spezialisierte Deployment-, Monitoring- oder Security-Tools.
