execute
von alirezarezvaniexecute verwandelt einen genehmigten Decision Record in einen operativen 90-Tage-Plan mit wöchentlichen Meilensteinen, benannten DRIs, Erfolgsmetriken, Definitions of Done und Check-in-Rhythmus. Besonders geeignet für Project Management und Leadership-Workflows, die nach /cs:decide eine verbindliche Umsetzung brauchen.
Dieser Skill erreicht 74/100 Punkte und ist damit ein akzeptabler Verzeichniseintrag mit einigen Einschränkungen bei der Einführung. Nutzer des Verzeichnisses erhalten einen klar auslösbaren Workflow, um einen genehmigten Decision Record in einen 90-Tage-Ausführungsplan zu übertragen. Erwartet werden sollte jedoch ein schlanker, rein Markdown-basierter Skill – nicht eine umfassend unterstützte Implementierung mit Skripten, Beispielen oder Installationsanleitung.
- Klarer Auslöser und klarer Anwendungsfall: `/cs:execute <decision-path>` ist gezielt darauf ausgelegt, einen genehmigten `/cs:decide`-Eintrag in einen operativen Plan zu überführen.
- Das operative Ergebnis ist konkret: Es umfasst einen gespeicherten execution-plan-Pfad, Owner, Checkpoint, Workstreams, wöchentliche Meilensteine, DRIs, Erfolgsmetriken und Definitions of Done.
- Der Pipeline-Kontext hilft Agents zu verstehen, wann der Skill im breiteren C-Level-Advisor-Flow eingesetzt werden sollte – von Office Hours bis zur Post-Mortem.
- Es gibt keine Support-Dateien, Skripte, Referenzen, README oder Installationsbefehle. Die Einführung hängt daher vollständig von den Anweisungen in SKILL.md ab.
- Der Skill scheint eng mit dem umfassenderen `/cs:`-Entscheidungsworkflow des Repository verknüpft zu sein. Ohne vorherige `/cs:decide`-Ergebnisse ist er als eigenständiger Planungsskill möglicherweise weniger nützlich.
Überblick über den execute skill
Was execute leistet
execute ist ein C-level advisor skill, der eine genehmigte Entscheidung in einen 90-Tage-Umsetzungsplan übersetzt. Statt eine strategische Festlegung als statische Notiz stehen zu lassen, erstellt der execute skill wöchentliche Meilensteine, Workstreams, benannte DRIs, Erfolgsmetriken, Definitionen von „fertig“ und einen Rhythmus für Check-ins. Seine Kernaufgabe ist es, die Lücke zwischen „Wir haben entschieden“ und „Was passiert nächsten Montag?“ zu schließen.
Am besten geeignet für Projektmanagement und Führungsteams
Der stärkste Fit für execute im Projektmanagement entsteht, wenn ein Founder, ein Executive Team, ein Product Lead oder ein Operating Team bereits eine klare Entscheidung getroffen hat und nun einen verbindlichen Rollout-Plan braucht. Typische Einsatzfälle sind Markteintritte, Preisänderungen, Hiring-Pläne, Product Launches, Änderungen im Vertriebsprozess oder Anpassungen des internen Operating Models. Besonders nützlich ist der Skill, wenn die Entscheidung funktionsübergreifende Workstreams hat und das Scheitern eher durch unklare Ownership als durch fehlende Ideen droht.
Was den execute skill unterscheidet
Anders als ein generischer Prompt nach dem Muster „Erstelle mir einen Projektplan“ erwartet execute einen Decision Record als Input und bewahrt das verbindliche Ergebnis dieser Entscheidung. Das Ausgabeformat des Skills ist bewusst festgelegt: 90-Tage-Horizont, wöchentliche Meilensteine, DRI-Ownership, Erfolgs- und Kill-Kriterien, Workstreams und Check-ins. Dadurch eignet sich die Struktur besser für Umsetzungsdisziplin als für Brainstorming oder frühe strategische Exploration.
Wichtige Hinweise zur Einführung
Der Repository-Pfad lautet c-level-advisor/c-level-agents/skills/execute, die zentrale Datei ist SKILL.md. In diesem Skill-Verzeichnis gibt es keine zusätzlichen Scripts, Rules, Resources oder README-Dateien; der Wert liegt also vor allem in der Prompt-Struktur selbst. Installiere execute, wenn du einen schlanken Befehl für Umsetzungsplanung innerhalb eines Claude-skills-Workflows suchst. Erwarte aber keine vollständige Projektmanagement-Integration und keine automatische Task-Synchronisierung.
So nutzt du den execute skill
Installationskontext für execute
Installiere den Skill aus dem Repository mit:
npx skills add alirezarezvani/claude-skills --skill execute
Sieh dir nach der Installation zuerst SKILL.md an, denn diese Datei enthält den Befehl, den erwarteten Input, die Position in der Pipeline und das Ausgabeformat. Der Upstream-Skill ist auf folgenden Befehl ausgelegt:
/cs:execute <decision-path>
<decision-path> sollte auf einen genehmigten Decision Record verweisen, idealerweise auf einen, der im selben C-level-advisor-Workflow mit /cs:decide erstellt wurde.
Welche Inputs der execute skill braucht
Für eine gute Nutzung von execute reicht ein Titel nicht aus. Der Skill braucht genügend Entscheidungskontext, um verbindliche Meilensteine erstellen zu können:
- die genehmigte Entscheidung und ihre Begründung
- das verbindliche Ergebnis, Erfolgskriterien und Kill-Kriterien
- Sponsor oder Executive Owner
- relevante Teams und wahrscheinliche DRIs
- Deadline, Launch-Fenster oder 90-Tage-Checkpoint
- bekannte Einschränkungen wie Budget, Hiring, Engineering-Kapazität, Compliance oder Abhängigkeiten
- bestehende Tools oder Operating Cadence, etwa wöchentliches Exec Review oder Sprint Planning
Schwacher Input: „Create an execution plan for entering Germany.“
Stärkerer Input: „Use /cs:execute decisions/2026-02-03-germany-entry.md. Preserve the approved success criteria: €250k qualified pipeline by day 90 and kill criteria: CAC payback above 18 months after pilot. Assume Sales, Marketing, Legal, and Product workstreams. Weekly exec check-in is Mondays. Name placeholder DRIs where people are not assigned.“
Empfohlener Workflow
Nutze execute, nachdem die Entscheidung genehmigt wurde, nicht während das Team noch Optionen diskutiert. Ein praxistauglicher Ablauf sieht so aus:
- Decision Record erstellen oder zusammentragen.
- Prüfen, dass Ergebnis und Kill-Kriterien explizit formuliert sind.
/cs:execute <decision-path>aufrufen.- Die generierten Workstreams und wöchentlichen Meilensteine prüfen.
- Platzhalter-DRIs durch echte Namen ersetzen.
- Meilensteine bei Bedarf in dein Projektsystem übertragen.
- Den Check-in-Rhythmus nutzen, um Risiken und verfehlte Definitionen von „fertig“ nachzuverfolgen.
Die Standardausgabe des Skills wird als Markdown-Umsetzungsplan gespeichert, häufig unter einem Pfad wie ~/.claude/execution/YYYY-MM-DD-<slug>.md, abhängig von deinem lokalen Claude-skill-Setup.
Prompting-Tipps für bessere Ergebnisse
Beschreibe die operative Umgebung möglichst konkret. Wenn du die Cadence, Kapazitäten oder Abhängigkeiten deines Teams bereits kennst, nimm sie auf. Wenn ein Meilenstein beobachtbar sein muss, sage das ausdrücklich. Wenn Leadership eine bestimmte Metrik besonders wichtig ist, bitte den Skill, diese Metrik in jedem relevanten Workstream sichtbar zu machen.
Ein nützliches Prompt-Muster ist:
/cs:execute <decision-path>. Build a 90-day plan with weekly milestones, named DRIs where known, placeholder DRIs where unknown, definitions of done, dependency risks, and a Monday check-in cadence. Keep the binding outcome and kill criteria unchanged from the decision record.
So verhinderst du, dass sich der Plan von der ursprünglichen Entscheidung entfernt.
FAQ zum execute skill
Ist execute nur für Executives gedacht?
Nein. Sprache und Pipeline sind zwar auf Executives ausgerichtet, aber der execute skill ist auch für Product Manager, Operators, Founder, Chiefs of Staff und Projektverantwortliche hilfreich, die eine genehmigte Entscheidung in einen verbindlichen Plan übersetzen müssen. Die wichtigste Voraussetzung ist, dass die Entscheidung bereits gefallen ist.
Wann sollte ich execute nicht verwenden?
Verwende execute nicht für offene Ideenfindung, den Vergleich von Optionen, Marktrecherche oder die Entscheidung zwischen konkurrierenden Strategien. Der Skill passt auch schlecht, wenn es keinen klaren Owner, keine Erfolgsmetrik oder keine Bereitschaft gibt, DRIs zu benennen. In diesen Fällen solltest du zuerst ein Briefing, einen Entscheidungsprozess oder einen Planungsprozess durchführen.
Worin unterscheidet sich execute von einem normalen Prompt?
Ein normaler Prompt kann eine plausibel klingende Aufgabenliste erzeugen. Execute erzwingt dagegen eine klare Form von Entscheidung zu Plan: 90 Tage, Workstreams, DRIs, wöchentliche Meilensteine, Definitionen von „fertig“ und Check-in-Rhythmus. Genau diese Einschränkung ist der Zweck. Sie reduziert Mehrdeutigkeit und macht das Ergebnis leichter mit einem Führungsteam überprüfbar.
Integriert execute mit Jira, Asana oder Linear?
Die Repository-Hinweise zu execute zeigen nur SKILL.md und keine Helper Scripts oder Tool-Integrationen. Behandle die Ausgabe daher als strukturierten Markdown-Plan, den du in Jira, Asana, Linear, Notion oder eine Tabelle kopieren kannst. Wenn Tool-Synchronisierung wichtig ist, solltest du diesen Workflow selbst ergänzen.
So verbesserst du den execute skill
execute-Inputs vor dem Ausführen verbessern
Der schnellste Weg zu besseren execute-Ergebnissen ist ein stärkerer Decision Record. Stelle sicher, dass er die tatsächliche Entscheidung enthält, warum sie gewählt wurde, wie Erfolg aussieht, was zu einer Umkehr führen würde und wer die Arbeit sponsort. Eine vage Entscheidung erzeugt einen vagen Umsetzungsplan; eine messbare Entscheidung erzeugt nützliche wöchentliche Meilensteine.
Häufige Fehlermuster prüfen
Achte nach der ersten Ausgabe auf diese Probleme:
- Meilensteine, die Aktivitäten statt Ergebnisse beschreiben
- DRIs, die Teams statt Personen zugewiesen sind
- fehlende Owner für Abhängigkeiten
- Erfolgsmetriken, die nicht zur ursprünglichen Entscheidung passen
- Arbeit in Woche eins, die zu groß oder unklar ist
- keine explizite Review Cadence oder kein Eskalationspfad
Bitte execute, nur die schwachen Stellen zu überarbeiten, statt alles neu zu generieren.
In Richtung operativer Realität iterieren
Ein guter zweiter Prompt ist praktisch, nicht dekorativ:
“Revise the plan so each weekly milestone has an observable definition of done, no DRI is a department, Legal dependencies are visible by week, and the week 4 checkpoint can determine whether we continue, adjust, or stop.”
Diese Art von Iteration verbessert den Management-Nutzen stärker als die Bitte um einen längeren Plan.
execute an deine Organisation anpassen
Wenn du execute häufig nutzt, standardisiere die Felder, die deinem Team wichtig sind: Budget Owner, Risikostufe, Kundenauswirkung, Reporting Forum, Launch Checklist oder Eskalationstrigger. Behalte die 90-Tage-Struktur bei, aber passe Workstreams und Check-in-Rhythmus an dein Operating Model an. So wird execute wiederholbarer, ohne zu einer generischen Projektvorlage zu werden.
