grill-me
von mattpocockgrill-me macht aus einem AI assistant einen strukturierten Reviewer für Pläne und Designs: Es stellt jeweils nur eine Frage, arbeitet Entscheidungszweige systematisch ab und nutzt nach Möglichkeit die Codebase, um Anforderungen gezielt auf Belastbarkeit zu prüfen.
Diese Skill erhält 66/100 Punkten. Damit reicht es für eine Listung, aber eher als schlanke, begrenzte Installation. Nutzer des Verzeichnisses erkennen das Kernverhalten schnell: ein offensives Design-Review mit jeweils nur einer Frage und empfohlenen Antworten. Das Repository enthält jedoch nur eine kurze Anleitungsdatei, daher sollten Einführende den Umfang, Abbruchkriterien und die Eignung selbst beurteilen.
- Sehr gut auslösbar: Die Beschreibung macht klar, wann der Skill zum Belastungstest eines Plans genutzt werden sollte oder wenn der Nutzer ausdrücklich "grill me" sagt.
- Operativ einfach: Der Agent soll jeweils nur eine Frage stellen und zu jeder Frage eine empfohlene Antwort liefern.
- Bietet etwas mehr Hebel als ein generischer Prompt, weil der Agent die Codebase prüfen soll, wenn sich Antworten daraus ableiten lassen, statt den Nutzer zu fragen.
- Dünne Repository-Grundlage: Es ist nur eine einzelne `SKILL.md` vorhanden, ohne Beispiele, Hilfsdateien oder Installationshinweise.
- Begrenzte Vorgaben und Workflow-Details: Es fehlen Abbruchkriterien, Tiefenbegrenzungen und Hinweise dazu, wie mit mehrdeutigen Verzweigungen im Entscheidungsbaum umzugehen ist.
Überblick über die grill-me skill
Was grill-me macht
Die grill-me skill macht aus einem AI Assistant einen strukturierten Reviewer für Pläne und Designs. Statt früh eine allgemeine Einschätzung abzugeben, stellt grill-me jeweils nur eine Frage, arbeitet sich durch Entscheidungszweige und empfiehlt zu jeder Frage eine passende Antwort. Der eigentliche Nutzen ist nicht „brainstorme mit mir“, sondern: verborgene Annahmen sichtbar machen, bevor du dich festlegst.
Beste Eignung für Requirements Planning
grill-me for Requirements Planning passt besonders gut, wenn du eine Feature-Idee, eine Architekturänderung, einen Migrationsplan oder einen Delivery-Vorschlag hast, bei dem noch Abhängigkeiten ungeklärt sind. Besonders nützlich ist die Skill für Product Manager, Tech Leads, Gründer und Engineers, die aus einem vagen Plan eine entscheidungsreife Spezifikation machen müssen. Wenn du keinen Zuspruch, sondern echtes Pressure-Testing willst, ist diese Skill eine starke Wahl.
Warum grill-me statt eines normalen Prompts verwenden
Ein normaler Prompt liefert oft zu früh eine Antwort. Die grill-me skill funktioniert anders: Sie bleibt im Fragemodus, bis der Plan klar genug ist, und ist ausdrücklich darauf ausgelegt, die Codebasis zu prüfen, wenn sich eine Frage aus dem Source beantworten lässt, statt dich unnötig zu fragen. Genau das macht sie für repo-gestützte Planung deutlich praxistauglicher als ein generischer „review my idea“-Prompt.
Wichtige Einschränkungen vor der Installation
Das ist eine sehr schlanke Skill: Im Repo gibt es nur SKILL.md, ohne zusätzliche Regeln, Skripte oder Referenzen. Das macht grill-me install einfach, bedeutet aber auch, dass die Ergebnisqualität stark von deinem Ausgangskontext und deiner Bereitschaft abhängt, Anschlussfragen sauber zu beantworten. Wenn du ein ausgereiftes Framework mit eingebauten Templates suchst, bist du hier nicht richtig.
So verwendest du die grill-me skill
Installationskontext und was du zuerst lesen solltest
Für grill-me install fügst du die Skill über deinen üblichen Skills-Workflow hinzu und liest danach zuerst SKILL.md, weil dort fast das gesamte Verhalten beschrieben ist. Es gibt keine begleitenden Ressourcen, die du zusätzlich studieren musst. Die Einführung besteht daher vor allem darin, das Interaktionsmuster zu verstehen: eine Frage nach der anderen, Zweig für Zweig, mit Codebase-Analyse, wo das möglich ist.
Welche Eingaben grill-me braucht, um gut zu funktionieren
Die beste grill-me usage beginnt mit einem konkreten Planungsgegenstand, nicht mit einem vagen Thema. Gib an:
- das Ziel
- den aktuellen Stand
- Einschränkungen
- die Entscheidungsfrist
- Erfolgskriterien
- bekannte Unklarheiten
Ein schwacher Einstieg: „Grill me on a new auth system.“
Ein stärkerer Einstieg: „Use grill-me on this requirements plan: migrate from session auth to OAuth for our B2B app in 6 weeks, keep SSO for enterprise customers, avoid downtime, and preserve existing admin impersonation. Biggest unknowns are tenant mapping, rollback, and support load.”
Der stärkere Prompt gibt der Skill sofort konkrete Entscheidungszweige, die sie prüfen kann.
Praktischer Workflow für grill-me usage
Ein verlässlicher grill-me guide sieht so aus:
- Starte mit einer kurzen Zusammenfassung des Plans.
- Bitte den Assistant,
grill-mezu verwenden. - Lass ihn jeweils nur eine Frage stellen.
- Antworte präzise; springe nicht vor, außer wenn eine Abhängigkeit den nächsten Schritt blockiert.
- Wenn das Projekt in einem Repo liegt, weise den Assistant an, relevanten Code zu prüfen, bevor er offensichtliche Umsetzungsfragen stellt.
- Bitte nach 10–20 Fragen um eine Zusammenfassung der geklärten Entscheidungen, offenen Risiken und nächsten Schritte.
Für Requirements Planning funktioniert das besonders gut, weil ein informeller Plan in eine Kette expliziter Entscheidungen übersetzt wird.
Prompt-Muster, das die Ergebnisqualität verbessert
Nutze einen Prompt, der Rolle, Umfang und Abbruchbedingung klar setzt:
“Apply grill-me to this plan. Ask one question at a time. For each question, give your recommended answer and explain the tradeoff briefly. If a question can be answered from the codebase, inspect the code instead of asking me. Stop after we have enough clarity to write implementation requirements.”
Dieser Prompt passt sehr eng zur Skill und reduziert generisches Gerede.
Häufige Fragen zur grill-me skill
Ist grill-me gut für Einsteiger?
Ja, sofern Einsteiger bereits einen echten Plan haben, den sie testen wollen. Die grill-me skill lässt sich leicht aufrufen, kann sich aber intensiv anfühlen, weil sie Annahmen konsequent hinterfragt. Wer zuerst Erklärungen oder Beispiele braucht, fährt oft besser mit einer stärker erklärenden Skill und nutzt grill-me anschließend zur Validierung.
Wann sollte ich grill-me nicht verwenden?
Verzichte auf grill-me, wenn du schnelle Ideenfindung, viele kreative Optionen oder direkt im ersten Durchlauf ein ausformuliertes Enddokument brauchst. Auch wenn es noch gar keinen echten Plan gibt, ist die Skill keine gute Wahl. Wenn dein Input nur „help me think of something“ ist, wirkt der fragende Stil schnell verfrüht.
Worin unterscheidet sich grill-me von „challenge my plan“?
Der Unterschied liegt in der operativen Disziplin. grill-me usage basiert auf sequenziellen Fragen und dem Auflösen von Abhängigkeiten, nicht auf einer einmaligen Kritik. Außerdem lenkt die Skill den Agenten dazu, die Codebasis zu prüfen, wenn es dort belastbare Hinweise gibt. Das führt in der Regel zu weniger abstrakten Einwänden und zu fundierterem Planungsdruck.
Funktioniert grill-me auch außerhalb von Softwareprojekten?
Ja, aber am stärksten ist die Skill bei Produkt-, Technik- und Prozessplanung, wo Entscheidungen verzweigen und Abhängigkeiten wichtig sind. Bei nichttechnischer Planung musst du deutlich mehr Kontext manuell mitgeben, weil keine Codebasis zum Prüfen vorhanden ist.
So verbesserst du die grill-me skill
Gib entscheidungsreife Inputs statt Brainstorming-Fragmente
Um grill-me zu verbessern, solltest du ihr genug Struktur zum Hinterfragen geben. Nenne Stakeholder, Einschränkungen, Zeitrahmen, Risiken und was bereits entschieden ist. Der größte Qualitätssprung entsteht meist dann, wenn du Trade-offs explizit benennst, etwa Geschwindigkeit vs. Zuverlässigkeit, Flexibilität vs. Einfachheit oder Kosten vs. Migrationsrisiko.
Achte auf typische Fehlerbilder
Das häufigste Problem sind oberflächliche Fragen als Folge oberflächlicher Eingaben. Ein weiteres ist, zu breit zu antworten, wodurch das Gespräch ausufert. Ein drittes ist, den Assistant Fragen stellen zu lassen, die das Repo selbst beantworten könnte. Wenn du grill-me for Requirements Planning nutzt, lenke ihn mit folgender Anweisung zurück: „Inspect the codebase for current behavior before asking implementation-surface questions.”
Nach dem ersten Durchlauf iterieren
Bitte grill-me nach einer ersten Runde, von Discovery auf Gap-Analyse umzuschalten. Gute Anschlussfragen sind:
- „Which decisions are still under-specified?”
- „What assumptions look riskiest?”
- „What requirements are implied but unstated?”
- „Turn the resolved answers into a requirements checklist.”
So wird die Skill nützlicher als eine bloße Frageschleife.
grill-me auf das gewünschte Ergebnis ausrichten
Die beste Methode, grill-me skill Ergebnisse zu verbessern, ist ein klares Zielartefakt am Ende zu definieren: eine Spec-Gliederung, Inputs für ein ADR, Delivery-Risiken oder eine Go/No-Go-Empfehlung. Der Fragestil bleibt gleich, aber das gewünschte Endergebnis verändert, welche Details relevant sind. Wenn du das Zielartefakt von Anfang an nennst, werden die Fragen selektiver und die Session liefert etwas, mit dem du leichter weiterarbeiten kannst.
