clarify
von pbakausclarify hilft dabei, unklare UI-Texte, Fehlermeldungen, Labels und Anweisungen für eine bessere UX umzuschreiben. Am sinnvollsten im pbakaus/impeccable-Workflow nach /frontend-design, wenn Zielgruppenniveau und mentaler Zustand der Nutzenden für stärkere Ergebnisse mitgegeben werden.
Diese Skill erreicht 68/100. Damit ist sie solide genug für das Verzeichnis, sollte aber eher als leichtgewichtiger Schreib-Workflow als als tiefgehend operative Skill verstanden werden. Für Verzeichnisnutzende ist der Einsatzbereich klar erkennbar — die Verbesserung unklarer UX-Texte, Labels, Fehlermeldungen und Anweisungen — und das Dokument bietet brauchbare Bewertungskriterien. Für die Einführung bleibt jedoch etwas Interpretationsspielraum, weil die Ausführung von anderen Skills abhängt und konkrete Beispiele oder unterstützende Dateien fehlen.
- Hohe Eindeutigkeit beim Einsatz: Das Frontmatter macht klar, wann die Skill für unklare UX-Texte, Labels, Fehlermeldungen und Anweisungen verwendet werden sollte.
- Nützliche Prüfperspektive: Die Skill nennt konkrete Klarheitskriterien wie Jargon, Mehrdeutigkeit, Passivformulierungen, Annahmen, fehlenden Kontext und unpassenden Ton.
- Gute Betonung des Kontexts: Vor dem Umschreiben fordert sie ausdrücklich Angaben zum technischen Niveau der Zielgruppe, zum mentalen Zustand der Nutzenden und zum Handlungskontext.
- Risiko durch operative Abhängigkeiten: Zuerst müssen /frontend-design und möglicherweise /teach-impeccable aufgerufen werden, aber diese Skill-Seite enthält weder diese Materialien noch Hinweise auf Alternativen.
- Begrenzte Tiefe für die Installationsentscheidung: Es gibt keine Beispiele, Templates, Code-Fences oder unterstützenden Dateien, die erwartete Ein- und Ausgaben zeigen.
Überblick über die clarify skill
Die clarify skill hilft dabei, unklare UI-Texte so umzuschreiben, dass Nutzer verstehen, was passiert ist, was sie als Nächstes tun sollen und warum das wichtig ist. Sie ist für UI/UX-Design-Arbeit gedacht, besonders wenn ein Produkt vage Bezeichnungen, schwache Fehlermeldungen, schwer nachvollziehbare Anweisungen oder Microcopy hat, die technisch zwar korrekt klingt, echte Nutzer aber trotzdem verwirrt.
Wofür clarify am besten geeignet ist
Nutze clarify, wenn das Hauptproblem nicht zuerst im Layout oder im Interaktionsfluss liegt, sondern in der Formulierung innerhalb der Oberfläche:
- Button-Beschriftungen, die das Ergebnis nicht erkennen lassen
- Fehlermeldungen, die das System erklären statt dem Nutzer zu helfen
- Empty States ohne nächsten Schritt
- Hilfetexte in Formularen, die zu viel Vorwissen voraussetzen
- Anweisungen, die korrekt sind, sich unter Stress aber mental schwer verarbeiten lassen
Damit passt die clarify skill besonders gut für Product Designer, UX Writer, Frontend-Teams und Gründer, die nutzernahe Texte vor dem Launch sauber ausarbeiten wollen.
Die eigentliche Aufgabe von clarify
Die praktische Aufgabe von clarify ist es, rohe oder unklare Interface-Texte in Formulierungen zu verwandeln, die:
- leichter zu scannen sind
- leichter in Handlung übersetzt werden können
- besser zum Wissensstand der Nutzer passen
- besser zum emotionalen Moment passen
Gerade der letzte Punkt ist wichtig. Die zugrunde liegende Skill fragt ausdrücklich nach dem technischen Niveau der Nutzer und ihrem mentalen Zustand im Kontext. Das ist deutlich nützlicher als ein generisches „mach das klarer“-Prompting.
Was clarify von einem generischen Rewrite-Prompt unterscheidet
Ein normales Prompt liefert oft nur sauberere Formulierungen. clarify ist klarer darin, warum Copy scheitert:
- Fachjargon
- Mehrdeutigkeit
- Passivkonstruktionen
- fehlender Kontext
- versteckte Annahmen
- unpassender Ton
- zu viele oder zu wenige Details
Außerdem hängt die Skill vom breiteren Designkontext ab. Sie setzt /frontend-design voraus und, falls dieser Kontext noch nicht existiert, zuerst /teach-impeccable. Diese Abhängigkeit ist für die Installationsentscheidung wichtig: clarify ist kein eigenständiges Copy-Polish-Makro, sondern für den Einsatz innerhalb eines größeren UX-/Designsystem-Workflows gedacht.
So verwendest du die clarify skill
clarify im richtigen Repository-Kontext installieren
Der clarify install-Pfad folgt dem Host-Skill-System des Repos pbakaus/impeccable. Wenn du eine Skills-kompatible Umgebung nutzt, füge das Repo hinzu und rufe die clarify skill von dort auf. Die Skill selbst liegt unter:
/.agents/skills/clarify/SKILL.md
Da in den Repository-Hinweisen nur SKILL.md sichtbar ist, solltest du diese Datei zuerst lesen, bevor du von zusätzlichen Helper-Assets ausgehst.
Diese Datei vor dem ersten Durchlauf lesen
Starte mit:
SKILL.md
Dort steckt die eigentliche Betriebslogik: nötige Vorbereitung, Bewertungskriterien und der Schritt-für-Schritt-Ablauf für die Copy-Prüfung. Es sind hier keine zusätzlichen Support-Skripte oder Referenzen erkennbar, deshalb liegt der Hauptnutzen darin, die Reihenfolge der Skill korrekt einzuhalten.
Die erforderliche Abhängigkeit nicht überspringen
Bevor du clarify nutzt, weist die Skill an, Folgendes aufzurufen:
/frontend-design
Und falls noch kein Designkontext vorhanden ist:
/teach-impeccable
Das ist für neue Nutzer die größte Hürde bei der Einführung. Wenn du diese Vorbereitung überspringst, bekommst du wahrscheinlich brauchbare Formulierungen, aber schwächere UX-Entscheidungen. Die Skill erwartet, dass Designprinzipien und Kontextaufbau bereits vorhanden sind.
Welche Eingaben clarify für gute Ergebnisse braucht
Das minimal brauchbare Input für die clarify usage ist der aktuelle Text plus der Ort, an dem er erscheint. Bessere Ergebnisse bekommst du mit zusätzlichen Angaben zu:
- Ziel-Screen oder Flow
- exaktem UI-Elementtyp
- technischem Niveau der Zielgruppe
- mentalem Zustand der Nutzer in diesem Moment
- gewünschter Aktion nach dem Lesen
- Einschränkungen wie Tonalität, Brand Voice oder Zeichenlimits
Ohne diese Angaben kann die Skill Texte zwar trotzdem umschreiben, aber sie kann den richtigen Grad an Direktheit, Detailtiefe oder emotionalem Ton nicht zuverlässig wählen.
Die beste Prompt-Struktur für clarify für UI/UX Design
Eine schwache Anfrage:
- „Improve this error message: Authentication failed.”
Eine stärkere Anfrage:
- „Use clarify for UI/UX Design. Rewrite this login error message for non-technical users on mobile. They are likely frustrated and trying to get back into their account quickly. Current text: ‘Authentication failed.’ We want them to understand the problem and next step without sounding robotic. Keep it under 90 characters if possible.”
Diese stärkere Eingabe liefert der Skill die fehlenden Entscheidungsdaten: Zielgruppe, Emotion, Gerätekontext und Erfolgskriterien.
Ein grobes Ziel in ein brauchbares clarify-Prompt verwandeln
Wenn dein Ausgangspunkt „mach den App-Text klarer“ ist, überführe ihn in diese Struktur:
- aktuelle Copy
- Position im Produkt
- wer der Nutzer ist
- was er erreichen will
- in welchem emotionalen Zustand er ist
- welche nächste Handlung er ausführen soll
- Vorgaben zu Länge oder Tonalität
Diese Struktur passt eng zu dem tatsächlichen clarify guide, den die Checkliste der Skill nahelegt.
Empfohlener Workflow für die praktische clarify usage
Ein verlässlicher Workflow sieht so aus:
- Produkt- und Designkontext mit
/frontend-designerfassen. - Zielgruppenniveau und mentalen Zustand klären.
- Die Original-Copy exakt so einfügen, wie sie erscheint.
- Den Screen und die beabsichtigte Nutzeraktion erklären.
- Zuerst um Diagnose bitten, dann um Rewrite-Optionen.
- Eine Richtung auswählen und bei Ton, Kürze oder Präzision iterieren.
Dieser Schritt „erst Diagnose“ ist wichtig, weil die Skill darauf ausgelegt ist zu erkennen, warum Copy unklar ist, statt sie nur zu ersetzen.
clarify zuerst diagnostizieren lassen, dann umschreiben
Um mehr herauszuholen als aus einem generischen LLM-Polish-Durchlauf, solltest du die Ausgabe in zwei Stufen anfordern:
- gefundene Klarheitsprobleme
- verbesserte Alternativen
Beispiel:
- „Use clarify. First identify jargon, ambiguity, missing context, assumptions, and tone issues in this onboarding copy. Then provide 3 rewrite options for first-time users.”
So kann das Team Entscheidungen besser nachvollziehen, statt einfach die Variante auszuwählen, die am angenehmsten klingt.
Wo clarify am stärksten ist
Die clarify skill ist besonders stark bei kurzen, wirkungsrelevanten UI-Texten wie:
- Fehlermeldungen
- Labels
- Hilfetexten
- Bestätigungen
- Warnhinweisen
- Empty States
- Einrichtungsanweisungen
Das sind die Stellen, an denen unklare Formulierungen schnell Reibung erzeugen und kontextsensitive Überarbeitungen Abschlussraten und Sicherheit spürbar verbessern können.
Wo clarify weniger gut passt
Vorsicht ist geboten, wenn das eigentliche Problem hier liegt:
- falscher Produkt-Flow
- fehlende Funktionalität
- schwache Informationsarchitektur
- rechtliche oder Compliance-Texte, die kaum verändert werden dürfen
- längere Marketingtexte
In solchen Fällen kann clarify die Lesbarkeit verbessern, das eigentliche Grundproblem aber nicht lösen.
FAQ zur clarify skill
Ist clarify nur für UX Writer gedacht?
Nein. clarify ist auch für Designer, PMs, Engineers und Gründer nützlich, die Interface-Texte verantworten, aber keine ausgebildeten UX Writer sind. Die wichtigste Voraussetzung ist, dass du genug Kontext zum Nutzer und zum jeweiligen Moment liefern kannst.
Ist clarify anfängerfreundlich?
Im Wesentlichen ja, aber nur, wenn du die Abhängigkeitskette beachtest. Die zugrunde liegende Skill verlangt vor dem Umschreiben /frontend-design und möglicherweise /teach-impeccable. Anfänger, die diesen Schritt ignorieren, könnten die Skill für oberflächlich halten, obwohl der beabsichtigte Workflow tatsächlich mit Kontext beginnt.
Was macht clarify besser als ein normales „rewrite this“-Prompt?
Der größte Vorteil ist die strukturierte Diagnose. clarify sucht gezielt nach Ursachen für Verwirrung wie Fachjargon, Mehrdeutigkeit, Passivsprache, fehlendem Kontext und Annahmen über das Nutzerwissen. Das führt in der Regel zu umsetzbareren Überarbeitungen für Interface-Copy.
Wann sollte ich clarify nicht verwenden?
Greife nicht zu clarify, wenn die Copy nur ein Symptom eines tieferen Produktproblems ist. Wenn Nutzer verwirrt sind, weil der Flow kaputt ist, Berechtigungen unklar sind oder die UI wichtige Informationen versteckt, löst bessere Formulierung allein das Problem nicht.
Ist clarify gut für Fehlermeldungen?
Ja. Das ist einer der klarsten Anwendungsfälle. Die Skill berücksichtigt ausdrücklich den mentalen Zustand der Nutzer, was in Stressmomenten wie Login-Fehlern, Zahlungsproblemen oder Validierungsfehlern in Formularen entscheidend ist.
Kann clarify bei Tonalität und Brand Voice helfen?
Ja, aber nur, wenn du die Vorgaben mitlieferst. Wenn du „klar, aber hochwertig“, „freundlich, aber nicht verspielt“ oder „unter Stress unterstützend“ willst, musst du das direkt sagen. Sonst optimiert die Skill in erster Linie auf Verständlichkeit.
So lässt sich die clarify skill verbessern
Gib clarify den Nutzerzustand, nicht nur den Satz
Die wirksamste Verbesserung ist eine Beschreibung der Nutzersituation:
- zum ersten Mal dabei oder Experte
- ruhig oder gestresst
- stöbernd oder beim Versuch, einen Fehler zu beheben
- Desktop oder Mobile
- hohe oder geringe Aufmerksamkeit
Davon hängt direkt ab, ob die beste Copy kürzer, wärmer, expliziter oder stärker anleitend sein sollte.
Gib das umgebende UI mit, nicht nur isolierten Text
Ein Label oder eine Nachricht wirkt oft nur deshalb schlecht, weil der umgebende Kontext fehlt. Um die Ergebnisse von clarify zu verbessern, solltest du Folgendes mitgeben:
- benachbarte Felder oder Buttons
- Seitentitel
- vorheriger Schritt
- erwartete nächste Aktion
Eine „schlechte“ Zeile kann auf einem Screen völlig okay und auf einem anderen schädlich sein.
Bitte um mehrere Rewrite-Strategien
Statt nur eine Antwort anzufordern, frage nach Optionen wie:
- kürzeste klare Version
- unterstützendste Version
- handlungsorientierteste Version
Das ist besonders nützlich für clarify for UI/UX Design, weil Teams oft zwischen Kürze, Tonalität und Orientierung abwägen müssen.
Zeichen- oder Layout-Beschränkungen früh nennen
Wenn der Text in einen Button, Toast, Modal oder ein mobiles Formularfeld passen muss, sag das direkt am Anfang. Sonst erzeugt clarify womöglich Text, der theoretisch klarer ist, in der realen Oberfläche aber nicht verwendbar ist.
Auf typische Fehlmuster achten
Auch mit clarify akzeptieren Teams häufig Überarbeitungen, die:
- klarer, aber zu lang sind
- freundlicher, aber vage sind
- präzise, aber übermäßig technisch sind
- polished, aber von der eigentlichen Aufgabe abgekoppelt sind
Prüfe die Ergebnisse gegen die gewünschte Nutzeraktion, nicht nur gegen die Schreibqualität.
Auf der Diagnose iterieren, nicht nur auf der Formulierung
Wenn das erste Ergebnis nicht passt, bitte nicht nur um eine kürzere Version. Frage stattdessen, was die Skill möglicherweise missverstanden hat:
- falsche Annahme zur Zielgruppe
- falscher mentaler Zustand
- fehlender Produktkontext
- zu starke Vereinfachung
- zu wenig Erklärung der nächsten Schritte
So verbesserst du spätere Ergebnisse schneller als durch reines Oberflächen-Editing.
clarify mit einem Screen-Level-Review kombinieren
Der beste Weg, die clarify skill in der Praxis zu verbessern, ist der Einsatz als Teil eines Screen-Reviews statt als Werkzeug für einzelne Sätze. Prüfe alle zusammengehörenden Texte gemeinsam:
- Seitentitel
- Feldbeschriftungen
- Hilfetexte
- Validierungstexte
- CTA-Label
- Erfolgs- oder Fehlermeldung
So erkennst du Inkonsistenzen, die bei einer Zeilen-für-Zeilen-Überarbeitung verborgen bleiben würden.
Eine wiederverwendbare Prompt-Vorlage für clarify usage behalten
Eine einfache wiederverwendbare Vorlage:
- „Use clarify. Context: [screen/flow]. Audience: [user type]. Mental state: [emotion/urgency]. Current copy: [text]. Goal: [desired action]. Constraints: [tone/length/brand]. First diagnose the clarity issues, then give 3 rewrite options.”
So wird die clarify usage teamübergreifend konsistenter und Anfragen mit zu wenig Kontext, die nur generische Ergebnisse liefern, werden seltener.
